UBS im Zangengriff: Aktionärs-Wut, New York-Träume und Nestlés Strategie-Check

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

UBS unter Druck: Warum die Grossaktionäre der UBS dem Schweizer Bundesrat die Gefolgschaft verweigern.

Aktienwert-Falle: Weshalb die geplante Regulierung laut Investoren den Finanzplatz Schweiz eher schwächt als schützt.

Isla bei Nestlé: Wie der ehemalige Inditex-Chef (Zara) Nestlé zu alter Wachstumsstärke führen will.

Management-Trends: Warum die Verrohung der Sitten im Weissen Haus (noch) nicht auf den Paradeplatz abgefärbt hat.

Arbeitsmoral: Warum die Diskussion um die Streichung von Feiertagen am realen Trend zum frühen Wochenende vorbeigeht.

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00:00:00: Gleich geht es los mit dem Bilanz Briefing, präsentiert von Corner Trader.

00:00:04: Der digitalen All-in-One Banklösung für ihre Investments.

00:00:15: Und diese Wochen werden Sie wieder im Übermaß gehalten.

00:00:18: Präsidenten reden an Genalversammlung.

00:00:20: Dass man so wenig davon hört ist meistens gut so.

00:00:24: Neuigkeitswert, Sprachfertigkeit und Unterhaltungskunst sind bestenfalls ein Spurenelement zu finden.

00:00:32: Manchmal lohnt es sich aber doch genauer hinzurühren.

00:00:36: Unausweichlich könnten wichtige geschäftliche Entscheidungen bald werden, verkünfte der US-Präsident Colm Keller her letzte Woche vor den Aktionären in Basel.

00:00:46: Was er damit meinte zeigen wir in der Titelsstory unseren neuen Ausgabe.

00:00:52: In der Zehnkapitaldebatte kommt eines viel zu kurz – die Eigentümer der Bank sind längst Ausländer.

00:00:59: Gegen achtzig Prozent der Aktien liegen in den fremden Händen der globalen Kapitalverschieber von Black Rock bis to Vanguard.

00:01:06: Und hier ist der Unmut groß, die sind massiv verägert über das extremen Bevorgehen des Bundesrats und das sind Wert ihres Investments drückt.

00:01:15: Ihre Optik ist unmissverständlich ein Wegzug nach New York würde massiven Aktionärswert freisetzen.

00:01:23: Keller soll das Bestätigung ihrer harten Kante vom Mittwoch – wenn auch nicht den maximalen Version verstärkt den Konflikt dann nur.

00:01:31: Und wenn die anderen Bundesräte der Finanzministerin weitgehend folgen, bestreiben sie das Gegenteil von Standortförderung.

00:01:40: Zum Glück übernehmen jetzt die Parlamentarier.

00:01:43: in der Wirtschaftskommission des Ständerats hat sich bereits das gesamte bürgerliche Lager mit Etlin, Mitte Salzmann SVP und selbst Burkhardt aus der KKS-Partei FDP gegen die Finanzministerinnen gestellt.

00:01:58: Am vierten Mai geht die Debatte dort weiter.

00:02:01: Der Bundesrat teilt aus mit Schaum vor dem Mund, hoffen wir auf die Vernunft im Parlament, Trunchtime für die U-Biss.

00:02:12: Ein anderer Präsident gab letzte Woche seinen Einstand in den Generalversammlungsreigen und stand es gemäß Ludger seine erste Rede mit einem NZZ Interview am Vortag ein.

00:02:24: Auffällig bei der Ausführung des neuen Nestlepräsidenten Pablo Isler wie oft er seinen CEO Philipp Navratil erwähnte.

00:02:32: Der operative Chef habe die Strategie vorgelegt, er fordere eine stärker Leistungskultur und der Verkörperer Unternehmensgeist zu hundert Prozent.

00:02:43: Selten hat ein Präsident so von seinem CEO beschwärmt.

00:02:48: Von dem einstigen Börsen-Highflyer steht ein Weg durch die Ebene.

00:02:53: nicht einmal die Achtzig Frankenmarke kann die Aktie länger halten.

00:02:58: Worte reichen dann nicht, das weiß auch der Spanier.

00:03:01: Zentral ist dass wir kontinuierlich Volumenwachstum liefern Quartal für Quartale Jahr für Jahr Dann wird der Kurs voll Betonte.

00:03:09: der Mann, der den Textilwiesen in die Texte mit seiner Leuchttür Marquesara zum Benchmarkt der Bekleidungsindustrie gepusht hat.

00:03:18: Gestern war da schon mal ein ordentlicher Tag.

00:03:21: Die Zahlen vom ersten Quartall ließen den Sehnsuchtparameter RIG, Real Internal Growth um einen Prozent steigen wie Navatil zur Frieden verkündete.

00:03:33: Die große Fantasie ist weg, aber man hat das Gefühl da wissen zwei Männer was sie können und was sie wollen.

00:03:41: Das war mal eine Boulevardseile des Londoner Weltplatz.

00:03:45: CEOs now have the permission to be ASSOs ARR Titelte die Financial Times über einen langen Artikel.

00:03:52: uns zitierte ein Management Berater wenn mit der These dass der Berserker im Weißen Haus auch den Umgang in den Chefetagen verrott habe.

00:04:03: Von das See-Suit bis zum Chef eines Kleinwarenladens fühlten sich viele Führungskräfte erleichtert, die Arschläger zu sein, die sie sind und immer waren.

00:04:15: Wenn wir uns Sie doch eher gesitteten Schweizer Chefetagern anschauen, sind wenig Anzeichen für einen Beweis dieser These zu finden.

00:04:23: Namen wollen wir keinen nennen, aber die wenigen CEO, die sich schon immer als Ahrloch gerierten, tun das weiterhin.

00:04:30: Doch großen Zuwachs haben sie gemäß unseren Feldstudien nicht erhalten.

00:04:35: Gewiss dass die Vogue-ISG-Wähle zu exzessiver und abgeflaut ist empfinden praktisch alle Chefseiser Leichterung.

00:04:42: Aber sonst wirkt der erratische Trump eher abstoßend wie in der Politik wo sich mittlerweile alle Rechtsaußenpolitiker von Farra, Schlippen, Meloni bis zu Weidel offen von ihnen distanzieren um keine Wähler zu verlieren.

00:04:58: Die A-Lochthese ist provokant – sie stimmt noch nicht!

00:05:03: Der Tag der Arbeit liegt nächste Woche besonders arbeitnehmerfreundlich auf einem Freitag.

00:05:08: Mit besonderem Interesse verfolgen wir dazu die Diskussion in unserem wirtschaftlich zittrigen nördlichen Nachbarland wo immer mehr Politiker tatsächlich eine Streichung des Feiertags zur Wirtschaftssteigerung fordern.

00:05:21: Dringt das was?

00:05:23: Die Economen kommen mit findigen Rechnungen und rechnen den Wert der täglichen Wirtschaftsleistung, indem sie das BIP durch die Anzahl der Werktage teilen und mitteilen, dass die Leistung um diesen Wert steigen würde bei einer Streiching des Feiertags.

00:05:39: Überzeugt uns das er nicht!

00:05:41: Wagen wir die These Dass der Feiertag auf einem Freitag schält, ist Arbeitnehmer unfreundlich.

00:05:47: Auch hier greifen wir zu empirischen Feldstudien belegt durch den nie anzutreffenden Berufsstorren freitagmorgen und die folgenden Lehre in so vielen großen Armbäos.

00:05:57: Der Befund, die Regel ab Freitagsab eins macht jeder Seins, greift seit Corona am letzten Werktag der Woche deutlich früher.

00:06:07: Hochproduktiv bleiben wir natürlich trotzdem.

00:06:10: Genießen wir den großen Feiertagsmurder ab Mai.

00:06:13: Herzliche Grüße ihr Dirk Schütz!

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