Lindt-Drama, Musks Mega-Konzern und der Hass auf die Banker
Shownotes
In der aktuellen Folge des BILANZ Briefings blickt Chefredaktor Dirk Schütz auf das Drama bei Lindt & Sprüngli: Warum VR-Präsident Ernst Tanner den richtigen Absprung verpasste und seinen Vertrauten opferte. Ausserdem: Der surreale Börsenvergleich zwischen Nestlé und Teslas KI-Plänen, das gewaltsame Pulverfass Frankreich vor den Wahlen – und warum bei der UBS-Regulierung Sachargumente längst keine Rolle mehr spielen.
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00:00:00: Gleich geht es los mit dem Bilanz Briefing, präsentiert von Corner Trader.
00:00:04: Der digitalen All-in-One Banklösung für ihre Investments.
00:00:21: des britischen Politikers Enok Paul aus seiner unsehnundsiebzig erschienenen Biografie über den Apisme Premier Chamberlain.
00:00:30: Angesichts des Lint- und Sprüngliedramas möchte man in Zufügen Konzernkarrieren ebenso, wenn man den richtigen Absprung verpasst.
00:00:39: Seit zweiundreißig Jahren präsidiert der mittlerweile Achtzigjährige Ernst Tanner den Verwaltungsrat viele Jahre in Doppelmandat.
00:00:47: Der Allmächtige ist der letzte Vertreter der großen Globalisierungsgeneration, der Schweizer Konzernwelt.
00:00:54: Brabeck, Vasella, Huma, Osbill – alle weg!
00:00:57: Der Schockenkönig hat sie alle
00:00:59: überlebt.".
00:01:01: Wer forderte das Schicksal so lange heraus bis es zurück schlug?
00:01:04: Nur so ist die Heme der letzten Tage zu erklären.
00:01:07: Denn die Krise ist lange nicht so groß wie es das öffentliche ausgetragene Drama suggeriert.
00:01:13: Die Gewinnmage von Linton Sprümmeli liegt noch immer bei über elf Prozent.
00:01:18: Noch in diesem Jahr wächst das Unternehmen, aber wegen der überzogenen Preiserhöhung eben nicht so stark wie es die von Tanner verwöhnten Aktionäre gewohnt waren.
00:01:28: Der Korridor liegt nur noch bei null bis zwei Prozent Wachstum gegenüber vier bis sechs Prozent in den Vorjahren.
00:01:35: Aber eben, in diesen atemlosen Zeiten braucht es Schuldige und zurückt sich der Kroll gegen den Langzeitlenker, der als exekutiver VR-Präsident – diesem Titel kennt das Schweizer Aktienrecht gar nicht – genauso in der Verantwortung steht wie sein CEO Adalbert Lechner.
00:01:54: Reichte mit einer speziellen Mischung aus Ruchlosigkeit und Verzweiflung den Druck nach unten weiter.
00:02:00: Und opferte seinen Vertrauten, der dreiunddreißig Jahre an seiner Seite stand.
00:02:06: Abschiede sind eine Kunst!
00:02:11: Zunässte sind offensichtlich.
00:02:13: Wie Lechner wurde auch der lange so erfolgreiche Mark Schneider vor zwei Jahren abrupt entsorgt, weil die Kunden sich den Preissteigerungen verweigerten und das Wachstum einbracht.
00:02:24: Die Zahlen des Namensmittelriesen von gestern zeigen, die Erholung bleibt ein CS-Geschäft.
00:02:30: Positiv – die neue Führung lässt sich von ihrem Hauptfokus der internen Wachstonessteigerung nicht abbringen!
00:02:37: Und anders als bei der letzten Quartalspräsentation im Sommer brach der Kurs dieses Mal nicht ein, sondern legte sogar zu trotz soliden Steigflug in den Vortagen.
00:02:48: Die Lehre für Lind- und Spummiberg dennoch ist drohnmühsame Quartale.
00:02:53: Allerdings zeigt das Nestezahlenberg auch Fundamentaldaten sind an der Börse zumindest kurzfristig oft nur Nebensache.
00:03:01: Auch Tesla liefete diese Woche Quartalszahlen, die Umsatzwerte, USDF, liegen nahe bei Nestle, USdF.
00:03:10: Der Unterschied ist der Netto-Gewinn – bei Tesla erwarten die Analysten dieses Jahr umrechnet knapp vier Milliarden Franken Gewinn – beim Nestle sind es zwölf Milliarden.
00:03:21: Der Profit von Nestle ist damit dreimal so hoch, der Börsenwert von Tesla – USDT – dafür aber sechsmal so hoch!
00:03:29: Crazy Börsenwelt.
00:03:31: Jetzt will Mighty Mask seinen Autobauer mit seiner KI-Weltraumfirma SpaceX verschmelzen, zum größten Kungler Murat der Wirtschaftshistorie – mit kärklicher Transparenz, heftiger Aktionärsrechtsbeschränkung sowie dem größten Keamanristic Konzerngeschichte und die Kurse von beiden Firmen ziehen an.
00:03:54: Ja, da ist Nestle langweilig, aber solide und
00:03:58: profitabel.".
00:04:00: Und ganz ohne Frankreich geht es in diesen Tagen nicht – und dabei natürlich vor allem nicht – ohne die selbst deklarierte Größe seiner Denker-Ikonen.
00:04:09: Es werde einen davor und ein danach dieses siebzehnten Oktober geben, verkündete der stets in weißem Hemd gehüllte nationalintellektuelle Berner Henri Levy in Frankreich als BHL berüchtigt.
00:04:23: Das Aufstände oft leider auch Gewalttätige, wenn keinem europäischen Land so stark Teil der nationalen Tradition sind wie im Frankreich verblasst dahinter den großen Worten.
00:04:33: Kein gewillter Präsident der westlichen Welt hat eine derartige Machtfülle wie der von De Gaulle entsandte Staatenlinker der fünften Republik und das oft Gewaltsame Auflehnen gegen den modernen König ist der Teil des republikanischen Urverständnisses.
00:04:51: Bei allem Schock sollte deshalb nicht vergessen gehen, die große Schlacht steht noch bevor.
00:04:55: mehr als dreißig Präsidentschaftsanwärter tummeln sich in dem Feld.
00:04:59: für die Wahlen im Frühjahr profitieren vor allem die Extreme links außen Billançant und rechts außen Le Pen.
00:05:07: Sollte sie sich wirklich bei der Stichwahl gegenüberstehen, droht eine weitere Radikalisierung des gesamten Systems mit noch höherem
00:05:16: Gewaltpotenzial.".
00:05:19: Am Montag startet auch die Wirtschaftskommission des Nationalrats mit ihren Beratungen über die UBS-Regulierung.
00:05:26: am Mittwoch Tritt denn UBS-Chef R. Morty erstmals nach dem für die Bank so desaströsen Ständeratsentscheid, für die Präsentation der Quartalszahlen öffentlich auf?
00:05:37: Allzu große Erwartungen sollte hier niemand haben.
00:05:39: wenn schon das Votum der Ständeratekommission für den Entscheid der kleinen Kammer irrelevant war.
00:05:45: So ist es der Entscheid der Nationalratskommission, der gegenüber Banken noch unfreundlichere Kamera großen Kammer ist recht!
00:05:54: Und Herr Motti wird sich kaum jetzt schon über die Reaktion der UBS äußern.
00:05:59: Die Analyse ist intern erst angelaufen.
00:06:02: Alle Wirtschaftsverbände haben sich gegen die harte Regulierung der Regierung gestellt, sie macht die UBS nicht sicherer Wurther selbst der Rivalen JP morgen.
00:06:11: Doch de facto ist die Zeit für Sachargumente vorbei!
00:06:15: Der Banker-Hass hat leider gesiegt.
00:06:18: Herzliche Grüße ihr Dirk Schütz.
00:06:27: Bilanz Briefing wurde Ihnen präsentiert von Corner Trader, der digitalen All-in-One Banklösung für Ihre Investments.
00:06:35: Diese Marketingkommunikation richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.
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