UBS-Schlappe, Vontobel-Abzug und neue WEF-Lecks

Shownotes

UBS-Regulierung, Vontobels Umzug nach Baar und neue Lecks beim WEF: Dirk Schütz ordnet ein, warum der Ständerat der Finanzministerin eine Schlappe zufügt, weshalb Zürich seine Banken nicht für selbstverständlich halten sollte – und warum der Abgang von AXA-Chef Thomas Buberl Fragen offenlässt.

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00:00:00: Gleich geht's los mit dem Bilanz Briefing, präsentiert von Corner Trader.

00:00:04: Der digitalen All-in-One-Banklösung für ihre Investments.

00:00:11: Bilanz briefing – mit Dirkschütz Halleluja!

00:00:16: Die Vernunft kann doch noch siegen in diesen mehrheitlich so vernunftfreien Zeiten.

00:00:21: Dass sich die Wirtschaftskommission des Ständerats bei der UBS-Regulierung gegen die geballte Staatsmast stellt, ist ein Fanal für den Parlamentarismus.

00:00:30: Da macht die Finanzministerin Karin Keller Sutter die Volksvertreter eher wenig wertschätzend als Lobbyopfer der UPS-Abstempeln – für sie ist es eine veritable Schlappe!

00:00:42: Die Lobbyvorwürfe wirken umsehinteressanter, also ist das wohl kaum jemals eine derart gebalte staatliche Lobbyaktion der großen Drei gegeben hat wie in diesem Fall inklusive Überschreiten der formalen und gefühlten Verantwortlichkeiten.

00:00:57: Die Firma ist nicht für die Gesetzesfestlegung zuständig, hat eigentlich in der politischen Arena nicht zu suchen.

00:01:06: Das versteht das Credo des Langzeitlenkers Thomas Jordan, jetzt übernimmt sie einfach die nicht immer stringente Argumentation des Finanzdepartments.

00:01:17: Genützt hat es nichts?

00:01:18: Dass Kaka ist – jetzt sogar mit dem Referendum liebäugelt – riecht schon fast nach Verzweiflung!

00:01:24: Das Thema ist hochkomplex.

00:01:26: selbst als wirtschaftlich überdurchschnittlich gebildete Schweizer Stimmvolk dürfte an seine Grenze stoßen.

00:01:33: Nochmals kurz das große Bild!

00:01:36: Die Kapitalausstattung der Auslandstüchter wird nur ein Thema für die Eigenmittelquote, wenn man das Auslandsgeschäft verkaufen will wie die CS des Eins mit einem Großteil ihres New Yorker Investmentbankings plante.

00:01:49: Doch die UBS hat ihr großes Londoner Geschäft in das Stammaus integriert.

00:01:54: Es ist deshalb von der Rehulierung gar nicht betroffen und ihr Geschäft in den USA ist mit seinem Fokus auf Vermögensverwaltung kapitalschwach, und ließe sich bei einer Großkrise wie das gesamte Worlds Management bestens verkaufen.

00:02:07: Die Debatte trifft also von maximaler Praxisferne.

00:02:12: Das haben auch die Ständerwerte gemerkt, dass sie ausgerechnet den Vorschlag ihres FDP Parteikollegen Thierry Burkhardt, fünfzig Prozent AT-One und fünfzig prozent Eigenkapital folgten ist für KKS besonders bitter.

00:02:29: Wie verworren das Bild ist zeigt auch die Bewertung ungenügend der Baslerprofessoren und KKS Mitsteiterin Corin Zellweger Gutknecht.

00:02:38: Wenn die CS so unterlegt gewesen wäre hätte es nicht gereicht um die Notlage abzuwenden wie sie wehr Tagesanzeiger verlauten.

00:02:46: jedoch Die Finnmoren-Nationalbank bestätigten in der Krise durchgehend, selbst nach dem Anlaufen der Rettungsaktion am Abend des legendären Fünfzehnten März, dass die CS über genügend Kapital verfügte.

00:03:01: Die Bank ist nicht an Kapitalmangel, sondern ein Liquiditätsabfluss gestorben.

00:03:07: Die Regulierungsturbus wollen die Feuerwehr immer weiter stärken – doch es handelte sich um ein Erdbeen!

00:03:15: Banken sind Bankster.

00:03:16: Dieses Narrativ aus dem linken Lager hat sich bis weit ins bürgerliche Lager vorgefressen, das zeigt auch die Kontroverse und den Abzug der Bank von Tobel aus Zürich.

00:03:26: Das traditionsreiche Institut, ein oder zwei Jahre alt will doch tatsächlich in wenig mondäne Bar im Kanton zuziehen was die F&W bereits den vor zehn Jahren verstorbenen Patriarchen Hans von Tobl im Grab rotieren sieht.

00:03:43: Dort drehen sich mittlerweile so viele Ahnenheilige der Schweizer Wirtschaft von Tutti bis Schwere, dass man eine neue Energiequelle wernen konnte.

00:03:52: Der Latentevorwurf alles nur für den Mammon ausgerechnet in die steuergünstigste Akklamation der Schweiz.

00:03:59: Zier von Tobel schreibt das Börsenblatt.

00:04:02: also hier die Grötchenfrage wie groß ist die Steuersparnis überhaupt?

00:04:07: Achtzehn Prozent Gewinn Steuer zahlt die Bank bisher in Zürich.

00:04:10: Elf Prozent beträgt der reguläre Satz in Zug.

00:04:13: Jedoch, weil die Bank mehr als siebenhundertfünfzig Millionen Euro Ertrag ausweist, fällt sie unter die OECD Mindeststeuer und da liegt der Steuersatz bei fünfzehn Prozent.

00:04:24: Das heißt auf einen weltweiten Reingewinn im letzten Jahr von zweihundertachzig Millionen Franken sinkt die Steuerlast mit dem Umzug um gerade sechs Millionen Franken.

00:04:33: keine monumentale Ersparnis.

00:04:36: Da könnte es eine Möglichkeit sein, selbst die Argumente von Bankern einmal als Zutreffen zu taxieren.

00:04:41: Der Sitz an der Gotthardstrasse muss ohnehin saniert werden und Bar bietet Expansionsraum den Süricht nicht hat.

00:04:49: In Genf haben die lokalen Tatsyrische Pikty- und Lombeira Hauptsitze aus den gleichen Gründen in die Peripherie verlagert genauso wie die großen Banken vor Jahrzehnten schon aus der Londoner City in die Doglands am Canary Wharf abgewandert

00:05:03: sind.".

00:05:04: Sehen wir den Beitritt also aus einem Beweis für die neue Standard-Attraktivität der Fläche und als eine verdiente Lektion, für den viel zu verwöhnten Zürcher Stadtrat.

00:05:15: Letzte Woche haben wir an dieser Stelle über die Lexdom Web und die mögliche Verbindung zur Achserchef Thomas Buber geschrieben.

00:05:23: Zwölf Stunden nach der Publikation unseres Artikels melde die NZZ den Austritt Bubals aus dem Stiftungsrat.

00:05:30: Viel Vorlauf kann es nicht gegeben haben, der frische WEF-Geschäftsbericht am Dienstag veröffentlicht führt Bubal noch auf.

00:05:38: Drei Untersuchungen hat der Bubal als Leiter des Ordet und Risikomitees in den letzten zwei Jahren den Auftrag gegeben alle an die Kanzlei Homburger, die ihn im Jahr zum Akzakauf von XL beraten hatte.

00:05:51: Vor der letzten Sitzung vom achtzehnten August hatte es Leaks aus dem Stiftungsrat mit Aufgewärmten und unfundierten Anschuldigungen gegen den Gründer Klaus Schwab gegeben.

00:06:02: Bubal hatte Schwab massiv bekäppt, noch Kurschef Larry Fink war so wütend über die Legs dass er mit einer Untersuchung drohte und die Handys vor der Sitzkung einsammeln ließ.

00:06:13: Dennoch kam es wieder zu einem großen Leg an die NZZ am Sonntag.

00:06:17: Fink wollte wieder eine Untersuchungen doch wer hätte sie leiten sollen?

00:06:20: Formal wäre buberl verantwortlich gewesen, doch er trat ab.

00:06:24: Sagen wir es so?

00:06:25: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er den Verantwortlichen für die DELEX in Rekordzeit hätte identifizieren

00:06:32: können.".

00:06:34: Das sind keine schöne Zahlen.

00:06:36: Die Inflation ist im August überraschend stark auf ein zweijahres Hoch angestiegen von nullkomma vier auf nullkoma.

00:06:43: acht Prozent vor allem wegen erhöhter Energiepreise.

00:06:46: das ist zwar immer noch einen Wert um denen praktisch die gesamte Welt die Schweiz beneidet.

00:06:50: Aber dennoch ein leichtes Ansteigen der Universität an den Hypothekermärkten bleibt nicht aus.

00:06:57: Es scheint nicht mehr in Stein gemeißelt, dass die Nationalbank bis Ende Jahr ihren Leitzins bei Null, Null Prozent belässt.

00:07:05: Einen interessanten Datenpunkt liefert am nächsten Donnerstag die EZB-Präsidentin Christian Lagarde.

00:07:11: Im Euro-Rom ist die Invasion auf drei Prozent gestiegen und liegt damit unschön weit entfernt von der heiligen zwei

00:07:18: Prozentmarke.".

00:07:19: Das heißt, eine Erhöhung am Donnerstag vom aktuellen Wert von zwei Komma Zwei fünf Prozent ist eingepreist.

00:07:27: Die Frage ist nur wie viel?

00:07:29: Null Komma Zweifünf Prozent oder null Komma Fünf Prozent.

00:07:32: Trams Iran Öl.

00:07:34: Krieg ist näher als wir glauben.

00:07:36: Herzliche Grüße ihr Türk Schütz.

00:07:45: Bilanz Briefing Wurde ihnen präsentiert Von Coronatrader der digitalen All-in-One Bank Lösung für ihre Investments.

00:07:52: Dieser Marketing-Kommunikation richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.

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