SMI auf Rekordkurs – und warum Trumps Bro-Börse daran Schuld ist
Shownotes
Während die US-Börsenaufsicht laut Verdacht zur Bereicherungs-Hilfe für Trump und seine Tech-Bros verkommt, SpaceX binnen Tagen gegen 40 Prozent verliert, klettert der SMI gemütlich über die 14 000er-Marke – sogar Nestlé und UBS ziehen mit. Ausserdem: ein Headhunter-Deal mit den legendärsten Ledersesseln der Schweiz, Grossbritanniens siebter Premierminister in zehn Jahren – und warum die Schweizer Politik beim Public Liquidity Backstop weiter zaudert, während der IMF in seinem aktuellen Bericht mahnt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Gleich geht es los mit dem Bilanz Briefing, präsentiert von Corner Trader der digitalen All-in-One Banklösung für ihre Investments.
00:00:15: Das muss ein Signal sein für Switzerland First.
00:00:18: Nicht nur hat es die Nationalmannschaft bei dem total etwa tausend WM-Spielen tatsächlich geschafft, Gruppen erster zu werden – vor allem die Börse hat diese Woche mit dem lockeren Spum des SMI über die vierzehntausender Marke neue Rekordstrände erreicht.
00:00:35: selbst lange bleichschwere Aktien wie Nestle oder UBS geben ordentlich Schub!
00:00:41: Elon Musk's SpaceX hat dagegen innerhalb weniger Tage gegen vierzig Prozent verloren.
00:00:47: Es bleibt ein mulmiges Gefühl losgelöst von den Zahlen.
00:00:51: Immer stärker steigt der Verdacht, dass die staatlichen Finanzaufseher zu einer gigantischen Bereicherungshilfe für den Präsidenten und seine Tech Bros verkommen.
00:01:02: Bis zum letzten Jahr wurde die SEC von einem regelgetriebenen Hardliner geführt.
00:01:07: Trump setzte auch hier einen Atlanten auf den Posten.
00:01:11: Die Technologie Börse Nasdaq etwa lockerte die Regeln, damit SpaceX sofort in den NASDAQ-Einhundertindex aufgenommen werden kann.
00:01:21: Von dem erwartbaren Strohfeuer zu Handelsbeginn profitierte eine kleine Klicke.
00:01:27: Kleinanleger, die nach der Startbundanzer einstiegen sitzen auf heftigen Verlusten.
00:01:33: Wir sehen in den USA die maximierte BroBörse mit den Präsidenten als oberstem Schierlieder.
00:01:40: Da entdecken die internationalen Anleger plötzlich die grundsoliden Schweizer Werte, besonders wenn sie auch vom großen US-Markt profitieren wie etwa Amy Chefin Riccardo de Marmels deren überraschenden Angriff auf Amerika wir in unserem neuen Ausgabe nachzeichnen.
00:02:00: Freut uns sehr!
00:02:02: Bald der siebte Premierministerin zehn Jahren.
00:02:05: das Brexit Thema mag doch eine Glaubensfrage gewesen sein ein Fakt ist jedoch unbestritten.
00:02:12: Großbritannien durchlebt seit dem EU-Votum eine Dekade der politischen Instabilität.
00:02:18: Gerade so bizarr ist da die Debatte, ob die Briten jetzt zurückkehren, wie es sich offenbar, die wir ein verlassener Liebhaber auftredenden deutschen Sehnlist wünschen?
00:02:30: Kommen die Britens zurück in die EU?
00:02:32: Lechtste etwa das Handelsblatt!
00:02:35: Aufhänger ist die offene EU-Zuneigung des fast sicheren Starman-Nachfolgers Andy Burnham.
00:02:42: Doch die Debatte offenbart ein falsches Verständnis von Wirtschaft.
00:02:47: Natürlich hat der Brexit den Wohlstand gesenkt, wer in offenen Märkten Barrieren aufstellt muss dafür zahlen.
00:02:54: Doch entscheidend für die Malaise sind hausgemachte Probleme.
00:02:59: Fehlende Wettbewerbsfähigkeit Deinstruialisierung, Steuererhöhung, marode Infrastruktur.
00:03:06: Jetzt den Brexit als Sündenbock zu verdäufeln wäre ein weiteres Alarmsignal.
00:03:12: das ohnehin schon in den Märkten als Zuldings geltenden Burnham einen Modetheber mit dem sich mangelnde Strukturpolitik weiter verschleppnen ließe noch für jede Vision was er anders machen will als der graue Starmer.
00:03:26: dass er gerne in den Pub geht, ist kein Programm.
00:03:29: Takeback-Control außerdem der Slogan der Brexit-Tears?
00:03:33: Indien es wäre ein Motto für wirkliche Regierungsarbeit doch die Fantasie ist begretzt!
00:03:41: Es sind die legendärsten blauen Ledersessel der Schweizer Wirtschaft.
00:03:45: Der Headhunter Björn Johansson beriet auf den edelmöbeln mit ausschweifenden Blick über dem Zürichsee unzählige CEO, Feuerpräsidenten und Bundesräte.
00:03:56: Und noch viel mehr aspiranten.
00:03:58: Mehr als eine Tausend Fünfhundert Platzierungen gelangen ihm in seinen dreiunddreißig Jahren der Selbstständigkeit.
00:04:05: Da war die Meldung, dass er sich von den Amerikanern von Spencer Stewart übernehmen lässt – eine veritable Bombe in der kleinen aber hochlokrativen Branche!
00:04:16: In unserer heute erscheinenen Ausgabe liefern wir die Hintergründe.
00:04:20: Für einen Boutique-Gründer wie Johansson ist die eigene Nachfolge die Königstisziplin, wenn da sie achtundsitzigjährige nicht den Weg des deutschen Headhunter Duyens Dieter Rickert einschlagen wollte der seine Firma einfach schloss und die Mitarbeitenden auf die Straße stellt.
00:04:39: Dass er mit der Schweizer Spencer Stewart-Chefin Sigrid Arto seit Jahren in engem Austausch stand, machte den Deal erst möglich.
00:04:47: Und natürlich ist es lohnt sich auch für ihn!
00:04:49: Zwar geben sich die Beteiligten erwartbar schmalibbig doch einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag werden die Amerikaner bezahlt haben.
00:04:59: Sein Einstiegshonorapromandat von hundred und siebzigtausend Franken – so viel hält er gleich fest – sei auch bei den neuen Arbeitgebern nicht
00:05:07: verhandelbar.".
00:05:09: Björn is not getting cheaper on the contrary, sagt er.
00:05:13: Noch liegt Marktführer Egon Zehnder deutlich vorn – jetzt treift das neue Tandem an!
00:05:21: Nächsten Donnerstag ist es soweit.
00:05:22: Dann veröffentlicht die Nationalbank wieder ihren jährlichen Bericht zur Finanzstabilität.
00:05:28: Die Glaubwürdigkeit hat gelitten seit die Währungshüter vor vier Jahren der Credit Suisse noch wenige Monate vor Ausbruch der Großkrise eine solide Verfassung beschanigten.
00:05:39: Das Präsident Martin Schlägel damals noch als Leiter des zweiten Departements für die Finanzstabilität zuständig hier etwas optimistisch unterwegs war, begründet vielleicht aus seiner heute sehr harte Linie.
00:05:52: Wir dürfen gespannt sein wie die UPS in dem Bericht wegkommt.
00:05:57: Interessant in diesem Zusammenhang?
00:05:58: Der IMF fordert in seinem aktuellen Schweizreport diese Woche eine Maßnahme mit der die Politik aus unverständlichen Gründen noch immer wartet.
00:06:09: Die Einführung des sogenannten Public Liquidity Backstop, kurz PLB ein Finanzinstrument das an praktisch allen Finanzplätzen in irgendeiner Version existiert.
00:06:20: der Staat wird damit gesetzlich befugt bei einer Bankenkrise in Liquidität im großen Stil zur Verfügung zu stellen.
00:06:27: doch in der Schweiz hakt die Einführungen weiter im Parlament.
00:06:32: Das ist das wahre Drama der UBS-Regulierung.
00:06:35: Herzliche Grüße, Ihr Dirk
00:06:57: Schütz!
Neuer Kommentar