Payback: Macron, Trump und die Rechnung der Schweiz
Shownotes
Die internationale Diplomatie zeigt ihre harte Seite: Zwischen grossen Gipfeln, hohen Kosten und nationalen Interessen gerät die Schweiz zunehmend in eine schwierige Rolle. Der Streit um die Finanzierung von Treffen auf Schweizer Boden wirft die Frage auf, ob der traditionelle Gipfelstandort noch den erhofften Nutzen bringt – oder ob vor allem andere profitieren. Gleichzeitig sorgt die UBS-Aktie mit dem Sprung über die 40-Franken-Marke für neue Zuversicht. Doch kann die Schweizer Grossbank im globalen Wettbewerb wirklich aufholen – oder bremsen politische Vorgaben den Finanzplatz aus?
Transkript anzeigen
00:00:00: Gleich geht's los mit dem Bilanz Briefing, präsentiert von Corner Trader.
00:00:04: Der digitalen All-in-One Banklösung für ihre Investments.
00:00:15: Das verkniffene Lächeln des US-Präsidenten beim ersten Handshake mit seinem französischen Wiederpart in Evian war unmissverständlich!
00:00:23: No Love Lost zwischen dem Don und dem Mann der als Emmanuel zu seinem seiner Lieblingsprügelknaben aufgestiegen ist, inklusive Spottwürfer glasste Sonnenbrillen.
00:00:35: Macron gab sich beflissen und versuchte die EU mit der Leuchtenstadt Paris als letzte Trutzburgabendländisch-demokratischer Werte hochzustilisieren.
00:00:47: Reagan's Shining Castle on the Hill steht jetzt in der französischen Metropole.
00:00:52: Und dann das brutalste Machtpolitik, dass sich Frankreich nicht an den Gipfel-Sicherheitskosten im belagerten Genf in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags beteiligt macht Macron zum Minitrump.
00:01:06: Das Recht des Stärkeren sieht und nicht die Stärke des Moralrechts.
00:01:12: Beim Éviantgipfel twohntausenddrei hatte Frankreich noch ein Drittel der Kosten übernommen.
00:01:17: Gewiss die Pariser Kassen sind klamm aber fakt ist auch wie Macron für Trump So ist auch Parmelin für Macron ein willkommener Prügelknabe, sodass er auf das genüssliche, verbale Ausschlachten verzichtet.
00:01:30: Das ist der Preis, die im Ausland zu beneidete Schweiz führen Sonderweg und ihre gesunden Staatsfinanzen zahlt.
00:01:38: Macron ist ein Mann mit guten Gedächtnis und kann allerheeren moralischen Ansprüche zum Trotz durchaus nachtragend sein.
00:01:47: Er hatte vor fünf Jahren persönlich beim Bundesrat für den Kampfjet Raffael geworben, doch die Schweiz entschied sich lieber für die US-Bomber F-VIII.
00:01:56: Ich payback time.
00:01:57: diesen Trump-Move gönnte er sich!
00:02:01: Dass Trump den vermeintlichen Iran Friedenstil der kaum mehr als eine Absichtserklärung mit überschaubarer Halbwertzeit darstellt Lieber ein Versai-Unterschrieb statt abgesandter auf den Bögenstock zu schicken, mag die Schweizer Diplomatie enttäuschen.
00:02:16: Doch offensichtlich soll der letzte Stand vor Abschluss dieses Textes das Treffen heute dennoch stattfinden, angeblich um erste Verhandlungen zur Umsetzung des Abkommens zu beginnen.
00:02:27: Die Sicherheitskosten sind einmal mehr hoch.
00:02:30: als Verhandlungsresultat droht das große Nichts.
00:02:33: Daraus gibt einen Profiteur, die Kataris, denen das Postgarten-Resort auf dem magischen Berg gehört.
00:02:40: Gemf dagegen, ursprünglich vorgesehen geht leer aus, sitzt auf den Kosten und muss jetzt erst mal die Stadt
00:02:46: reparieren.".
00:02:47: Und das führt zur Frage bringen die großen Treffen der Schweiz wirklich noch prästisch?
00:02:51: Und Werbung für besagte Postkartenideeln?
00:02:54: oder handelt er sich hier vor allem um ein Reflex-Relikt aus vergangenen kalten Kriegsneutralitätszeiten?
00:03:02: Sagen wir es so – Die Eilfertigkeit!
00:03:05: mit der die heimische Diplomatie derartige Treffen in die Schweiz lotzen will, wirkt nicht mehr zeitgemäß.
00:03:11: Gedankt hört es nicht und die Profiteure sitzen außerhalb des Schweiz.
00:03:15: Wenn sich die Gipfel-Ausrichter nicht an den Kosten beteiligen sollte das heißen No Sex.
00:03:22: Das sind gute News für die UBS Anleger.
00:03:24: Erstmal seit achtzehn Jahren hat die Aktie diese Woche wieder die vierzig Frankenmarke geknackt.
00:03:30: Kann eine Schweizer Großbank also doch ein gutes Investment sein?
00:03:34: Wagen wir mit zwei einfachen Kennzeilen ein Blick auf das Wall Street Haus Morgens Stanley, mit dem sich die UBS am ersten vergleicht.
00:03:42: Dreihundertfünfzig Milliarden Dollar Börsenwert bei einem geschätzten Profit von achtzehn Milliarden Dollar in diesem Jahr.
00:03:49: Die UBS umgerechnet den Dollar eine neunsechzig Milliarden Börsenswert bei nem geschätzsten Gewinn von vierzehn Millionen.
00:03:57: Das heißt morgens Stanley ist mehr als doppelt so viel wert der Gewinn aber nur einen Viertel höher Und das bei einem schlechteren Geschäftsmodell, Duelsbank hat einen größeren Anteil im anliegert kritischen Investment Banking und ist international deutlich schlechter aufgestellt.
00:04:15: Hier spielt der Standortvorteil.
00:04:17: Der Turbokapitalismus in den USA hebt derzeit alle Boote, die großen Banken haben allein im letzten Monat alle um mehr als zehn Prozent zugelegt.
00:04:26: Deshalb gilt es ist ein Nachteil nicht in den US akutiert zu sein.
00:04:30: selbst bei identischer Regulierung wäre die UBS in New York deutlich höher bewertet.
00:04:36: Doch das Haus gemachte Problem ist eben die geplanten Regeln sind hierzulande massiv schärfer.
00:04:41: wie preisensive.
00:04:42: die Anleger belegt der Kurssprung von dieser Woche.
00:04:46: die Meldung, dass die Parlamentarbe hier sich gegen die Finanzministerin stellen und die Auslandstüchter doch einen ordentlichen Anteil statt mit harten Eigenkapital mit AT-One Anleihen unterlegen dürfen.
00:04:58: Tränen den Kurs neben den vermeintlichen Friedensnachrichten aus dem Nahen Osten.
00:05:04: Der Schweizer Finanzplatz muss den Anspruch haben an den Weltkonzern zu beherbergen.
00:05:09: Laut Börsenwert ist er davon noch weit entfernt.
00:05:12: was es da nicht braucht Bleibesten von der Regierung.
00:05:17: Der Turbokapitalismus in diesen Wochen auch im Fußball bestens verkörpert, erreicht nie gekannte Höhen mit einem Präsidenten, der das gesamte Leben ausschließlich durch die Dielbrille sieht.
00:05:29: Der Ausstieg der Tech-Mega-Milliardäre erhöht dabei die Spaltung in dem ohnehin schon fragmentierten Land.
00:05:36: Aber wie stark ist diese Zeresenheit wirklich?
00:05:38: Im historischen Maßstab!
00:05:40: Und dreht die Ökonomie wirklich so viel heißer als in anderen Epochen?
00:05:44: Darüber diskutieren wir bei unserem Bilanz-Business Talk, der am Sonntag und dennoch mehrere Male nächste Woche ausgestrahlt wird mit illustren Gästen.
00:05:52: Zweihundertfünfzig Jahre USA – wie stark ist Amerika noch?
00:05:55: – lautet das Thema der Sendung.
00:05:58: Sollten Sie Abkühlung brauchen im gekühlten TV-Zimmer, schalten Sie ein!
00:06:02: Herzliche Grüße, Ihr Dirk Schütz.
00:06:11: Bilanz Briefing wurde Ihnen präsentiert von Corner Trader, der digitalen All-in-One Banklösung für Ihre Investments.
00:06:18: Diese Marketingkommunikation richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.
Neuer Kommentar