Dichtestress-Manie und Infantinos Gross-Spiele

Shownotes

Dichtestress, Finanzplatz-Sorgen und Abschied von einem Jahrhundert-Mann: Die 10-Millionen-Initiative spaltet die Wirtschaft, Hongkong überholt die Schweiz im Wealth Management und Peter Nobel ist gestorben. Dirk Schütz über ökonomische Fehltritte, politischen Druck und Infantinos Fussball-Maschine.

Transkript anzeigen

00:00:00: Gleich geht es los mit dem Bilanz Briefing, präsentiert von Corner Trader.

00:00:04: Der digitalen All-in-One Banklösung für ihre Investments.

00:00:15: Die Debatte um die zehn Millionen Initiative erreicht passend zum Wetter neue Hitzestände.

00:00:21: deshalb hier mit kühlem Kopf ein einfaches Geografie Quiz in welchem Land Europas ist der Dichte Stress am größten, gemessen an der Einwohnerzahl pro Quadratkilometer.

00:00:32: Unangefochten vorn der Kleinstadt Monaco mit achtzehntausend sechshundertneunzig Personen die sich im Schnitt auf tausendmal Tausend Meter drängen.

00:00:43: Das Folgen wenig überraschen weitere Kleinstaaten, Vatikanstadt Malta und San Marvinov.

00:00:49: dann wird es interessant.

00:00:50: Als erster Flächenstaat kommen die Niederlande auf Platz fünf mit fifty-fünfunderteinundfünfzig Einwohnern pro Quadratmetern, gefolgt von Belgien und die Schweiz liegt mit zweihundertfünfundzwanzig Einwohnen geradeauf Platz elf sogar hinter Großbritannien und Deutschland.

00:01:08: Gewiss das subjektive Empfinden ist bei vielen Bürgern anders.

00:01:13: Es gilt einmal mehr dass leider oft faktenanfällige Mantra des Persection ist Reality.

00:01:20: Und das spezielle Schweizer Initiativensystem fördert auch die Transparenz des Unmuts, eine Abstimmung in dieser Form ist in keinem anderen Land möglich, würde aber wohl in der Aufgeheiz derzeitigen Lage fast überall zu ähnlichen Debatten und knappen Ergebnissen führen.

00:01:38: Zitieren wir also nach dem Bahnformant Peter Spuler von letzter Woche zu scharf und zu extrem.

00:01:44: zwei weitere Personen mit kühlem Kopf, die gar nicht im Verdacht stehen EU-Tourbus zu sein.

00:01:50: Die Initiative sei ein radikaler Weg – und nicht nach meinem Geschmack urteilte Partnersgruppe Co-Gründer Friedigandner in der NZZ, er bekämpft das neue Vertragswerk mit der EU vehement und wurde am Mittwoch sogar von Aktivisten

00:02:05: attackiert.".

00:02:06: Die Schweizer wollten sich nicht mehr die Hände schmutzig machen und arbeiten von Straßenbau bis Gastro nicht mehr annehmen, betont auch Gastrogrande Rudi Bindella im Blick.

00:02:17: Da fände ich es ethisch verwerflich wenn wir diese Leute ausgrenzen.

00:02:21: das sendet ein falsches Zeichen.

00:02:23: ja dass Plumpe abstreiten des subjektiven Unbehagens vieler Bürger ist der falsche Weg.

00:02:29: Aber eine punktgenaue Obergrenze festzulegen und sie gar in die Verfassung zu schreiben ist zwar ein starkes Zeichen der direkten Demokratie, aber ökonomisch ein Fehler.

00:02:39: Die Schweizer Wirtschaft verzichtet unnötig – und ohne Gegenwert auf Flexibilität.

00:02:45: Bad deal!

00:02:47: Wo wir schon mal Wohlstand sind?

00:02:49: Da es jetzt also wirklich passiert was lange nur eine Befürchtung war.

00:02:53: Die Schweiz ist in ihrer parade Disziplin World's Management nicht mehr die Nummer eins auf der Welt.

00:02:59: Hongkong hat sie überholt, wie die Boston Consulting Group in ihrem neuen Global Wealth Report aufzeigt.

00:03:05: Gewiss, das spielen auch Verzerrungen im chinesischen Markt einer Rolle, denn die einstige britische Kolonie zieht vor allem die Milliarden der chinesen Unternehmerschaft an – doch Fakt ist, der Abstieg ist real!

00:03:17: Vor dreißig Jahren verwaldeten die Schweizer Banken noch mehr als drei tausend Milliarden Franken ein Drittel aller Offshore-Gelder.

00:03:25: Heute sind es umgerechnet nur noch gegen zwei Tausend Vierhundert Milliarden Franken aus dem Ausland und der Marktanteil in dieser Königstisziplin beträgt nur noch ein Fünftel mit Fallender Tendenz.

00:03:37: Ja, dazwischen liegen der Tod des Bankgeheimnisses und zwei Großbankenkrisen aber dennoch angesichts der globalen Verwerfung müsste die Schweiz als Safe Haven die klare Nummer eins sein.

00:03:48: Gewiss!

00:03:49: Die Banken haben Fehler gemacht und vielleicht ist auch das Personal an den Scheithebeln nicht mehr selbstbewusst kompetent genug.

00:03:56: Doch Fakt ist auch, Banker sind toxisch geworden.

00:04:00: für die gesamte Politkaste inklusive der einstigen Bankenpartei FDP – Das Motto Hardcore-Regulierung statt Hardcore Unterstützung.

00:04:09: Friendly Fire beschleunigt den Niedergang.

00:04:13: Der Wirtschaftsanwalt nannte Friedrich Dürrenmatt sein Gemälde des Mannes, deren rechtlich beriet und auch sein Willensvollstecker war.

00:04:22: Doch Peter Nobel, verstorben am Mittwoch im Alter von achtzig Jahren, war mehr als das vielmehr.

00:04:28: Kein Jurist des Landes war so belesen – so weltläufig!

00:04:32: Und dabei dennoch so herrlich positiv schweizerisch wie der gebürtige Sankt Galler, denn neben seinem legendären Militär-Welo seien in zahlreichen Motorisierungen zu Wasser ein Rennboot zur Land zwischen viert fünfhundert Abbad und Ferrari und in der Luft Chessner zweihundertzehn

00:04:48: Frönte.".

00:04:50: Viele hatten ihn zum Freund, weil er sozial und intellektuell ein großer Geber war.

00:04:55: Und anders als so viele Vertreter der Juristenzunft niemals langweilte.

00:05:01: Zum Feind wollte man ihn juristisch nicht haben – und er war ein Patriot!

00:05:06: Wir haben die Swiss Air verloren, wir haben die CS verloren….

00:05:09: …und jetzt zerstören.

00:05:10: wie aus Dummheut auch noch das WEF verkündete er, als er am letzten Frühjahr erstmals von den Anschuldigungen gegen den WEF-Gründer Klaus Schwab

00:05:18: hörte.".

00:05:19: Die Männer kannten sich nicht, doch sein Gewichtigkeitsgefühl ließ ihn angesichts der Harnbüchenden Vorwürfe sofort für Schwarzpartei ergreifen.

00:05:28: Der engagierte ihn und Nobel brillierte ein letztes Mal im großen Scheinwerferlicht.

00:05:34: Schwab wurde von allen Vorwörfen freigesprochen – da ist ein Jahrhundertmann gegangen!

00:05:47: Wir widmen der FIFA unsere neue Titelgeschichte und beschreiben dort den Ausbau des Weltverbandes zu einer nie gekannten Geldmaschine.

00:05:55: Johnny zwischen Gewinn-und Größenwaren, der Walliser mit italienischen Wurzeln und libanesischer Ehefrau lässt seinen Verband in den USA zur profitabelsten Entertainment-Maschine der Sportgeschichte mutieren – inklusive zu Trinkpausen verbremter Werbeunterbrechungen, Halbzeitshows fünfstelliger Ticketpreise und einer Rekordzahl von Spielen, die selbst Hardcore-Fans überfordert.

00:06:21: Früher optimierte die FIFA ihrer Monopolmacht heute setzt Infantido auf radikale Maximierung.

00:06:28: Das Josef Fintenseb Blatter fast als Heiliger dasteht ist das wohl speziellste Vermächtnis in Fantinos.

00:06:37: Herzliche Grüße hier Dirk Schütz!

00:06:44: Bilanz Briefing wurde Ihnen präsentiert von Corner Trader, der digitalen All-in-One Banklösung für Ihre Investments.

00:06:52: Diese Marketingkommunikation richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.